NKI-Blog – Agenturprofil

Zeit für eine neue Agentur? Ja!

Gesa Rasch Agentur

Neu bedeutet nicht automa­tisch besser. Es bedeutet in erster Linie anders. Manchmal muss etwas anders gedacht werden, wenn Zeiten sich ändern und die verän­derten Rahmen­be­din­gungen neue Lösungen erfordern. NKI-Geschäfts­füh­rerin Gesa Rasch mit sechs Gedanken zu Heraus­for­de­rungen einer neuen Zeit und grenz­über­grei­fendes Denken in der Agentur.

 

Digita­li­sierung der Kommu­ni­kation bedeutet mehr als bloß über Social Media zu kommu­ni­zieren.

Das Web 2.0 war nur ein kurzer Augen­blick in der Geschichte der Digita­li­sierung. Aber bis heute bestimmt der Begriff das Bild von Kommu­ni­kation: Alle Unter­nehmen haben eine Website und besonders moderne Unter­nehmen machen Social Media. Das ist das Bild. Dabei ist Digita­li­sierung viel mehr als die Überführung der Kommu­ni­kation auf IP-basierte Kanäle. Heute reden wir über die Techno­lo­gi­sierung der Produktion, denken Industrie 4.0. Daten können immer indivi­du­eller und dabei automa­ti­sierter erhoben, zusam­men­ge­führt und zur Verfügung gestellt werden. Die Reakti­ons­zeiten verschieben sich. Kommu­ni­kation kann sich da nicht mehr entkoppeln, sie muss ebenso ganzheit­licher, vor allem prozes­sualer angelegt werden.

Marketing verändert sich so rapide, dass sich häufig mittel­stän­dische Unter­nehmen aus eigener Kraft gar nicht so schnell anpassen können.

Große Unter­nehmen haben in den letzten Jahren die Digita­li­sierung intern voran­ge­trieben und gleich­zeitig ihre Kommu­ni­kation digital profes­sio­na­li­siert. Viele mittel­stän­dische Unter­nehmen dagegen bleiben einfach stehen. Sie erhalten ihren Status Quo aus einer eher vordi­gi­talen Zeit. Überzeu­gende Marken­führung, digitales Marketing, neue Formen der Fachkräf­te­ge­winnung werden schnell als zu aufwendig verworfen. Häufig fehlt es auch an internem Fachwissen, um sich auf den Weg machen zu können. Während die Firmen verharren, produ­ziert die Digita­li­sierung immer neue und spezia­li­siertere Jobprofile. Diese neuen Spezia­listen erhöhen das digitale Tempo weiter. Der Vorsprung ist mögli­cher­weise irgendwann nicht mehr aufholbar.

Jeder kann googeln. Da reicht es nicht mehr aus, auf einer Website zu sagen, wie toll ein Unter­nehmen ist.

Um Vertrauen aufzu­bauen und zu verkaufen, zählte früher ausschließlich das direkte Vertriebs­ge­schäft. Websites mit steck­na­del­großen Bildern waren reines – belächeltes – Beiwerk. Heute muss eine Website intern und extern verbunden sein. Bekanntheit über Suchma­schinen und Online-Marketing, Anpassung an mobile Endgeräte, eine zeitgemäße Design-Sprache, die Automa­ti­sierung von Vertriebs­pro­zessen und das Sonder­thema Fachkräf­te­ge­winnung wirken tief in die Prozesse von Organi­sa­tionen. Ein Unter­nehmen muss sich heute als ganzheit­liche Marke positio­nieren, welche auf einer authen­ti­schen Marken­per­sön­lichkeit fußt, die nicht mehr nur aus dem Marketing heraus entsteht. Eine komplette Organi­sation muss heute sagen, was sie im Innersten zusam­menhält.

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Die Digita­li­sierung verlangt von Unter­nehmen das Formu­lieren ihrer Identität.

Die Identität wird bestimmt durch die Organi­sation, die Unter­neh­mens­stra­tegie und die Kommu­ni­kation nach innen und außen. In einer vernetzten Welt sind die Übergänge fließend und Grenzen verschwimmen. Es braucht einen externen Partner, der bislang getrennte Diszi­plinen zusammen denken kann, um Unternehmensidentität(en) zu erarbeiten, die sowohl bei Mitar­beitern als auch bei Kunden Orien­tierung geben und überzeugen.

Die Heraus­for­de­rungen auf dem Weg zu einer digitalen Organi­sation meistern sich am besten mit einem inter­dis­zi­pli­nären Ansatz.

Klassische Kommunikations- und Werbe­agen­turen sind Meister im Erdenken großar­tiger Kampagnen. Klassische Unternehmens- und Organi­sa­ti­ons­be­ra­tungen entwi­ckeln mit dem Management die Ausrichtung des Unter­nehmens. NKI verbindet diese sehr unter­schied­lichen Perspek­tiven und übersetzt sie zunächst einmal in das Unter­nehmen hinein. Unsere Methodik verknüpft Organi­sa­tio­nales, Kommu­ni­kation, digitale Techno­logien und Kreation. Zusammen mit Management und Mitar­beitern entstehen in einem ganzheit­lichen Beratungs­prozess Leitplanken und neue Lösungen auf Basis einer identi­täts­ba­sierten, strate­gi­schen Kommu­ni­kation.

Die Digita­li­sierung fordert heraus, neu zu denken – wie andere Erfin­dungen auch.

Die Digita­li­sierung ist ein Zustand und hat an sich nichts Gutes oder Schlechtes. Sie ist neutral und findet einfach statt. Sie verändert die Wirtschaft und Gesell­schaft so, wie es jede revolu­tionäre Erfindung tut. Die große Heraus­for­derung ist, das Thema anzunehmen, es aufzu­nehmen und dazu passende Struk­turen zu entwi­ckeln. Wer heute eine Idee umsetzen will, muss die Mitar­beiter mitnehmen und gemeinsam an einer nachhal­tigen Umsetzung arbeiten.

 

Gründerin und Geschäfts­füh­rerin von NKI Consult, verant­wortlich für die Bereiche Marke, Digital und Employer Branding. Die strate­gische Beraterin beobachtete das Zusam­men­spiel von Kommu­ni­kation und Organi­sation auf Konzern­seite und legte den Grund­stein für den NKI-Beratungsansatz. Sie ist Netzwerk-Partnerin der Strategie- und Organi­sa­ti­ons­be­ratung Metaplan.